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Beitragsinhalt
Perspektiven ambulanter Versorgung durch häusliche Pflege
Anforderungen an ambulantes Pflegehandeln
Beispiel Deutschland
Beispiel USA
Pflegebudgets
Andere Formen finanzieller Transferleistungen
Perspektiven

Perspektiven
Es gibt keine Rolle der Pflege, sondern nur die pflegerisch qualifizierter Menschen
– als Mitarbeiter/innen im Krankenhaus oder Pflegedienst
– als Case Manager/innen
– als Spezialist/innen (z.B. Stomapflege, Wundmanagement)
– als potenzielle Partner/innen anderer Berufsgruppen (z.B. Tandem-Praxen)
– als Mitarbeiter/innen von Unternehmensberatungen, Versicherungsunternehmen, Sanitätshäusern
 
Pflegeverständnis
• Tätigkeitsorientierung?
• Medizinischer Assistenzberuf?
• Wissensgenerierung durch Pflegewissenschaft und –forschung?
• Inhalte?
• Leistungsprofile?
• Qualitätsindikatoren?
• Ressourcenaufwände?
 
Definition der Pflege eines WHOExpertenkommittees (1996):
Pflege hilft Individuen, Familien und Gruppen, ihr physisches, psychisches und soziales Potenzial (...) zu bestimmen und zu verwirklichen. Eine Pflegekraft benötigt die Kompetenz, Funktionen zu entwickeln und zu erfüllen, die Gesundheit fördern und erhalten sowie Krankheit verhüten.
Pflege umfasst ferner die Planung und Durchführung von Versorgung während einer Krankheit oder Rehabilitation; sie erstreckt sich auf physische, psychische und soziale Aspekte des Lebens in ihrer Auswirkung auf Gesundheit, Krankheit, Behinderung und das Sterben. Pflege fördert die aktive Mitwirkung des Individuums und seiner Familie, Freunde, sozialen Gruppe und Gemeinschaft bei allen Teilaspekten der gesundheitlichen Versorgung und stärkt damit Selbstvertrauen und Selbstbestimmung.
 
Die Family Health Nurse
• Beratung zu Fragen der Lebensweise und verhaltensbedingten Risikofaktoren
• Erkennung gesundheitlicher Probleme im Frühstadium
• Überweisung an weiterversorgende Stellen
• Erbringung häuslicher Pflege
• Erbringung von Pflege- und Versorgungsleistungen
• Entscheidungsträger
• Kommunikationsfähigkeit
• Meinungsbildner
• Manager
 
Schlussfolgerungen
• Notwendigkeit der Integration der ambulanten Pflege
• Schaffung qualifikatorischer Voraussetzungen
• Nutzerorientierte statt professionsorientierte Sichtweise
• Versorgungslücken durch Markt allein nicht zu beheben
• Verständigung über Ziele und Aufgaben an der Schnittstelle von Gesundheits- und Sozialwesen
 
 
Autor:
Dr. Andreas Büscher
Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld, IPW
http://www.uni-bielefeld.de/IPW



 
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